|
Artikel anhören
Getting your Trinity Audio player ready...
|
Bildquelle: KI generiert
Du willst nicht bis zum Frühling warten, um deinen Wing wieder in den Wind zu halten? Wing Skating auf Asphalt oder Ice Winging auf Schlittschuhen sind die perfekten Alternativen zum Wingfoilen im Winter. In diesem Guide erfährst du, wie du auf Rollen oder Kufen den ultimativen Surf-Flow erlebst – ganz ohne nassen Neoprenanzug.
Dieser Guide bündelt die Expertise der Wing-Szene. Wir haben die besten Techniken und Sicherheits-Tipps recherchiert, damit du sicher durch die Off-Season kommst.
Deine wichtigsten Erkenntnisse
- Winter-Power: Wing Skating verbindet Surf-Gefühl mit effektivem Straßentraining.
- Eis-Option: Mit Schlittschuhen wird aus Wing Skating echtes „Ice Winging“.
- Lernkurve: Das Land-Training beschleunigt deine Fortschritte auf dem Wasser massiv.
- Sicherheit: Asphalt und Eis verzeihen nichts – Helm und Protektoren sind Pflicht.
1. Warum Wing Skating dein Foil-Level hebt
An Land kannst du dich voll auf das Wing-Handling konzentrieren, ohne gegen Wellen oder den Wasserstart zu kämpfen. Die Bewegungsabläufe sind fast identisch zum Wingfoilen. Wenn du im Winter regelmäßig auf Rollen stehst, wirst du im Frühjahr auf dem Wasser deutlich flüssiger halsen und wenden.
2. Das richtige Setup: Rollen oder Kufen?
Je nach Untergrund brauchst du das passende „Board“. Hier ist der Vergleich für deinen Winter-Check:
| Typ | Dein Vorteil | Profi-Tipp |
| Longboard / Cruiser | Maximale Stabilität für Einsteiger. | Wähle große, weiche Rollen für mehr Grip. |
| Surfskate | Simuliert das Rail-Feeling beim Carven perfekt. | Ideal für Technik-Training in engen Turns. |
| Schlittschuhe | Ultimatives „Ice Winging“ auf gefrorenen Seen. | Achte auf frisch geschliffene Kufen. |
| Mountainboard | Funktioniert auch auf Feldwegen oder Wiesen. | Nutze die Schlaufen für maximale Kontrolle. |
3. Die perfekte Wing-Größe für Land & Eis
Auf Asphalt oder Eis hast du kaum Reibungswiderstand. Deshalb brauchst du meistens einen kleineren Wing als auf dem Wasser.
- Allrounder: 4–5 m² sind ideal. Du hast genug Power, aber die Tips berühren nicht so schnell den Boden.
- Bodenfreiheit: Da du auf dem Skateboard tiefer stehst als auf einem Foil-Board, ist das Tip-Management entscheidend.
- Schutz: Klebe die Enden deiner Fronttube mit etwas Gewebeband ab, um sie vor Abrieb auf dem Boden zu schützen.
4. Spotcheck: Wo kannst du loslegen?
Suche dir eine glatte, weite Fläche mit konstantem Wind. In Deutschland eignen sich leere Parkplätze (am Wochenende), ruhige Promenaden oder bei Frost natürlich eine sichere Eisfläche.
Sicherheits-Checkliste vor dem Start:
- Hindernisse: Checke den Spot auf Poller, Schlaglöcher oder parkende Autos.
- Windrichtung: Starte immer quer zum Wind (Halbwindkurs), um die beste Kontrolle zu haben.
- Abstand: Halte genug Sicherheitsabstand zu Passanten oder Hunden.
5. Sicherheit: Asphalt ist kein Wasser
Stürze auf harten Boden können schmerzhaft sein. Sei kein „Ego-Rider“ und schütze dich konsequent:
- Helm: Absolutes Muss.
- Protektoren: Knie, Ellbogen und vor allem Handgelenkschoner retten dir die Session.
- Leash: Auf freien Flächen kannst du sie weglassen, in der Nähe von Autos oder Menschen ist sie Pflicht, damit dein Wing nicht wegweht.
Fazit: Dein Weg zum Ganzjahres-Surfer
Mit Wing Skating und Ice Winging machst du den Winter zu deiner Trainingssaison. Du baust wertvolles Muskelgedächtnis auf und bleibst in Bewegung.
Dein nächster Schritt: Schnapp dir dein Board oder deine Schlittschuhe, checke den Windbericht und finde deinen lokalen Spot. Der nächste Frühling kommt bestimmt – und du wirst bereiter sein als je zuvor!
Ja, absolut. Achte nur darauf, dass die Tips (die Enden) den Boden nicht berühren, um Löcher im Tuch zu vermeiden.
Stelle den Wing neutral (über den Kopf), nimm den Druck raus und lass das Board ausrollen oder bremse vorsichtig mit einem Fuß (wie beim normalen Skaten).
Du brauchst freien Raum und konstanten Wind. Ideale Orte sind:
– Leere Parkplätze (z. B. sonntags bei Supermärkten).
– Stillgelegte Flugfelder (z. B. Tempelhofer Feld in Berlin).
– Wenig befahrene Landstraßen oder asphaltierte Feldwege.
– Promenaden (nur wenn wenig Fußgängerverkehr herrscht).
Schon bei sehr leichtem Wind (6 bis 10 Knoten bzw. Windstärke 2-3) macht Wing Skating Spaß, da die Rollen extrem leicht laufen. Das ist ein großer Vorteil gegenüber dem Wasser, wo man oft 12-15 Knoten zum Abheben benötigt.
Nein, es ist deutlich einfacher als Wingfoilen auf dem Wasser.
Stabilität: Das Board wackelt nicht wie auf Wellen.
Fokus: Du kannst dich voll auf die Steuerung des Wings konzentrieren, ohne gleichzeitig das Gleichgewicht auf dem Foil halten zu müssen.
Lerneffekt: Es ist die beste Trockenübung für die Wende und Halse auf dem Wasser.

