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Anzeige aufgrund von Namensnennungen/Artikel enthält Werbelink*/Bildquelle: Selber generiert mit einer KI Technologie

Wenn die Temperaturen auf 0 bis 5 Grad sinken und du trotzdem aufs Wasser willst, stellt sich schnell die Frage: Welche Handschuhe sind wirklich geeignet? Kaltes Wasser und eisiger Wind fordern sowohl deine Hände als auch deine Unterarme. In diesem Artikel „Welche Handschuhe beim Wingfoilen?“ fassen wir Erfahrungen von Wingsurfern zusammen und geben praktische Tipps, damit du auch an frostigen Tagen komfortabel unterwegs bist.

Lobster- oder Fäustlingshandschuhe: Welche Handschuhe beim Wingfoilen?

Viele erfahrene Surfer schwören im Winter auf Lobster*- oder Fäustlingshandschuhe. Die sogenannten Lobster-Modelle trennen nur den Daumen von den restlichen Fingern, was den Grip deutlich verbessert und gleichzeitig die Hände warm hält. Besonders beliebt sind Varianten mit glatter Außenseite und kaschierter Innenhand, da sie die Hände nicht nur warm halten, sondern auch die Ermüdung der Unterarme verringern. Fäustlinge sind hingegen ideal, wenn maximale Wärme gefragt ist. Der Nachteil: Das Greifen von Wing-Handles kann anfangs ungewohnt sein, und manche Modelle belasten die Unterarme schneller.

Fingerhandschuhe für leichtes Handling

Für weniger extreme Temperaturen oder kürzere Sessions greifen viele Wingsurfer auf dünnere Fingerhandschuhe zurück. Modelle wie die von ION oder pre-curved Handschuhe* bieten gute Passform, hohe Beweglichkeit und ausreichend Wärme bis etwa 5 Grad Lufttemperatur. Wer jedoch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt unterwegs ist, merkt schnell, dass die Hände nach spätestens 30 bis 45 Minuten auskühlen und die Unterarme ermüden.

Trapez oder kein Trapez: Einfluss auf die Handschuhwahl

Die Wahl des Trapezes beeinflusst die Art der Handschuhe erheblich. Mit Trapez* kannst du dickere Lobster- oder Fäustlingshandschuhe nutzen, ohne dass deine Unterarme sofort ermüden. Wer ohne Trapez fährt, muss auf leichtere, flexiblere Modelle setzen und die Belastung der Unterarme berücksichtigen. Gerade bei Griffen kann sich die Ermüdung schnell bemerkbar machen.

Kombinationen und Layering

Ein bewährter Trick für sehr kalte Tage ist das Layering: Ein dünner Unterzieherhandschuh aus Textil oder Latex unter dem Neoprenhandschuh kann die Wärme deutlich erhöhen. Manche Surfer kombinieren dazu Haushalts- oder Fensterputzhandschuhe, um den Grip zu verbessern, andere nutzen Latex-Trockenhandschuhe mit Trocki-Manschette. Solche Kombinationen sind besonders dann sinnvoll, wenn die Finger schnell auskühlen und du lange Sessions fahren willst.

Passform und Handling: Komfort entscheidet

Neben der Wärme spielt die Passform eine zentrale Rolle. Pre-curved Handschuhe verringern die Ermüdung der Hände, während gerade oder dicke Modelle die Unterarme schneller erschöpfen. Je einfacher der Griff zu halten ist, desto länger hältst du auch mit dicken Handschuhen durch.

Damit du lange und kontrolliert auf dem Wasser bleiben kannst, ist es entscheidend, den Wing richtig zu halten – Griffgröße, Handposition und der richtige Druck entscheiden darüber, wie ermüdungsfrei deine Unterarme bleiben.

Material und Pflege: Langlebigkeit beachten

Nicht alle Handschuhe halten gleich lange. Manche Modelle lösen sich nach wenigen Sessions auf oder verlieren an Grip. Achte daher auf hochwertige Neopren- oder Fäustlingshandschuhe mit robusten Nähten und rutschfester Innenhand. Viele Wingsurfer setzen auf bewährte Marken wie Mystic, ION, Brunotti oder Prolimit, die trotz intensiver Nutzung zuverlässig Wärme und Griffigkeit bieten.


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